Champions-League-Aus für Berlin im Halbfinale

Von Autor|April 6, 2018|champions league|0 Kommentare

Zwei waren nicht genug: Georgina Pota (Foto: Straede)

06.04.2018 (redaktion) Das „Wunder“ hat nicht stattgefunden: Der ttc beerlin eastside konnte im Champions-League-Halbfinale gegen Titelanwärter Bursa Büyüksehir Belediyespor nach der 0:3-Hinspielniederlage in der Türkei auch mit dem eigenen Publikum im Rücken keine Wende mehr erzwingen und schied trotz eines 3:1-Erfolges aus. Damit ist Berlins „Regentschaft“ in Europa nach zwei Titeltriumphen in Serie vorerst beendet.

Berlin hatte gegen die nicht mehr in Bestbesetzung angetretenen Gäste nach Erfolgen von Georgina Pota im Eröffnungseinzel gegen Eurppameisterin Hu Melek (3:2) und einem weiteren Erfolg von Shiho Matsudaira zwar formal die Möglichkeit zum benötigten Coup. Im entscheidenden dritten Match jedoch stand ttc-Spielertrainrin Irina Palina beim 0:3 im Russinnen-Duell mit Yana Noskova wie vonseiten der Gastgeber befürchtet auf verlorenem Posten. Potas zweiter Sieg war danach nur noch von statistischer Bedeutung.

„Wir haben uns achtbar aus der Affäre gezogen und das Bestmögliche noch herausgeholt“, sagte Berlins Präsident Alexander Teichmann nach Spielende. Palinas Match trauerte der Vereinschef nicht nach: „Wir haben im Hinspiel alle Chancen verspielt. Um das noch zu drehen, hätten wir mit mehr als nur unserem letzten Aufgebot antreten müssen.“

Teichmann kündigte eingedenk zahlreicher Personalprobleme im bisherigen Saisonverlauf etwa durch die Schwangerschaft von Nationalspielerin Shan Xiaona oder die Spielpause von Petrissa Solja jedoch einen neuen Anlauf für die kommende Saison an. „Dann haben wir hoffentlich nicht mehr so schwierige Umstände und nicht mehr so viele Ausfälle und können wieder ernsthaft ein Wort bei der Titelvergabe mitreden.“

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