Bingen schlägt Schwabhausen und festigt Platz 4

Von Autor|März 8, 2020|bundesliga|0 Kommentare

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim – TSV Schwabhausen 6:4

Wie schon in der Vorrunde (5:5), ging es auch im Rückspiel zwischen der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim und dem TSV Schwabhausen eng zu. Die Rheinhessinnen siegten schließlich mit 6:4 und festigten den vierten Tabellenplatz. Die 135 Fans, die drei Stunden und 40 Minuten spannendes Tischtennis auf gutem Niveau erlebten, kamen voll auf ihre Kosten.

Bei Bingen überragte Yuan Wan (Foto oben) mit Siegen über Sabine Winter (3:2) und Mateja Jeger (3:0) sowie einem klaren Erfolg im Doppel an der Seite von Chantal Mantz, während bei den Gästen einmal mehr die weißrussische Defensivspielerin Alina Nikitchanka zu gefallen wusste, die gegen Katerina Tomanovska (3:1) und Giorgia Piccolin (3:2) die Oberhand behielt. Für den Bingener Siegpunkt sorgte Tomanovska, die Laura Tiefenbrunner in drei Sätzen das Nachsehen gab.

„Es war wieder ein hart umkämpftes, für die Zuschauer sehr interessantes und spannendes Spiel“, so Bingens zufriedener Vorsitzender Joachim Lautebach. „Trotz unserer 4:1-Führung wurde es zum Schluss hin nochmal ziemlich eng, auch weil Nikitchanka bei den Gästen wieder sehr gut gespielt hat. Bei uns war Yuan Wan überragend, aber auch Chantal Mantz war in starker Form, die gegen Jeger keine Mühe hatte und gegen Winter ein tolles Spiel gemacht hat, auch wenn es verloren ging.“ Der Verlauf der Saison ist ganz nach dem Geschmack der Rheinhessen. „Unser derzeitiger vierter Platz war nicht unbedingt zu erwarten, aber das Team hat im Lauf der Runde immer mehr Stabilität bekommen“, sagte Lautebach. „Jetzt haben wir das dritte Heimspiel in Serie gewonnen, was natürlich auch an der guten Unterstützung durch unsere Fans liegt. Natürlich wollen wir versuchen, den vierten Platz auch bis zum Ende zu halten, was ein schöner Abschluss der Saison wäre. In drei von vier noch ausstehenden Spielen haben wir realistische Siegchancen.“

„Wie erwartet war es wieder ein Kracher“, so das Fazit von Schwabhausens Trainer Alexander Yahmed. „Ein knappes Spiel mit dem verdienten Sieger Bingen, sie waren diesmal einfach besser. Wir haben aber alles versucht, was möglich war, und haben uns durch unseren Willen am Leben gehalten. Letztendlich war es aber dann doch der verdiente Sieg für Bingen. Gratulation und auf noch viele so spannende Spiele in der Zukunft!“

Obwohl Alina Nikitchanka ihre beiden Einzel gewann, reichte es für Schwabhausen nicht zu einem Remis.

Text & Fotos (2): Dr. Stephan Roscher

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