Klare Ergebnisse am Sonntagnachmittag: Berlin gewinnt in Weil, Langenselbold distanziert Bingen

Von Stephan Roscher|November 1, 2026|bundesliga

Titelverteidiger ttc berlin eastside ließ beim 6:2 in Weil nichts anbrennen, während die TG Langenselbold gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim vor guter Kulisse mit 6:1 gewann, wobei die Gäste ihre Chancen auf ein knapperes Ergebnis nicht nutzen konnten.

ESV Weil – ttc berlin eastside 2:6

Am Ende das in etwa erwartete Ergebnis. Beim ESV fehlten – wie im Vorfeld angekündigt – die Spitzenspielerin aus Hongkong. Kornelija Riliskyte kam nur im Doppel zum Einsatz. Im Einzel debütierte stattdessen das 13-jährige Schweizer Toptalent Enya Hu. Aber auch Berlin war nicht in Topbesetzung am Start. Ohne Nina Mittelham, trat man im Dreiländereck mit Natalia Bajor, Josi Neumann, Sabina Surjan und Mia Griesel an.

Der Start verlief optimal für die Hauptstädterinnen, die sich beide Doppel sicherten. Neumann/Surjan ließen Riliskyte/Hu keine Chance, Bajor/Griesel büßten gegen Sozoniuk/Pavlovic zwar den ersten Satz ein, hatten danach aber alles im Griff.

Die Heimfans durften sich über zwei Weiler Fünfsatz-Erfolge in den Einzeln freuen: Ievgeniia Sozoniuk besiegte Josi Neumann, Lea Lachenmayer gewann gegen Mia Griesel.

Mehr war nicht drin, denn besonders Doppel-Europameisterin Natalia Bajor spielte sehr stark und ließ Andrea Pavlovic und Ievgeniia Sozoniuk keine Chance. Sabina Surjan schlug Enya Hu in drei Sätzen und Josi Neumann machte durch ein 3:1 gegen Andrea Pavlovic den Deckel drauf.

TG Langenselbold – TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 6:1

Der Liganeuling aus dem hessischen Main-Kinzig-Kreis war vor 230 Tischtennisfans gewiss das stärkere Team, das Ergebnis hätte aber durchaus knapper ausfallen können, da die Gäste keineswegs schwach spielten, jedoch ihre Chancen nicht nutzen konnten. Dies fing schon in den Doppeln an, die beide eng und umkämpft waren, und setzte sich in den Einzeln fort.

Beste Spielerin der TTG war überraschend die 20-jährige Weißrussin Ulyana Miashchanskaya, die ihrem Team in vier Sätzen den Ehrenpunkt gegen Lorena Morsch sicherte und besonders durch ihre bärenstarke Rückhand glänzte.

Für den Gastgeber punkteten – neben den umgestellten Doppeln Klee/Morsch und Mukherjee/Roggenhofer – die Inderin Ayhika Mukherjee (3:0 gegen Liza Wang, 3:1 gegen Elena Kuzmina) sowie Sophia Klee (3:1 gegen Kuzmina) und Sonja Roggenhofer (3:2 gegen Karolina Mynarova).

Ausführliche Spielerichte und Stimmen zu den Spielen folgen.

Beitragsbild: Sabina Surjan punktete für den ttc berlin eastside im Einzel und Doppel (Archivfoto: Dr. Stephan Roscher).

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