Die Liga nimmt Fahrt auf mit vier Partien am Wochenende: Kolbermoor und Langenselbold doppelt gefordert, Bundesligapremiere für Fürstenfeldbruck
Nachdem die ersten beiden Partien im Damen-Oberhaus am letzten Wochenende ausgetragen wurden – fraglos tolle, spannende Spiele –, geht es nun mit erhöhter Schlagzahl zur Sache. Doppelt gefordert sind die Teams aus Kolbermoor und Langenselbold. Beide treffen am Samstag in Kolbermoor aufeinander, während die Hessen auf ihrer Bayern-Tour auch noch die Klingen mit Vizemeister Dachau kreuzen. Anspruchsvolle Aufgaben. Am Sonntag steigt zudem ein taufrisches Bayern-Derby, wenn Aufsteiger Fürstenfeldbruck Annett Kaufmann und Kolleginnen empfängt. Zum BaWü-Derby schließlich reist Weil nach Weinheim, das als klarer Favorit gelten darf.
SV DJK Kolbermoor – TG Langenselbold (Samstag, 15 Uhr)
Beide waren die „Mannschaften der Stunde“ am letzten Wochenende, nun treffen sie aufeinander.
Nach der Euphorie zurück auf den Boden? Nun, in Langenselbold würde man entgegnen, dass man den Boden keine Sekunde verlassen habe. Auch nicht nach dem starken Saisonauftakt mit dem 6:2-Triumph über den ESV Weil in einem Spiel, das viele, auch der Vorstandsvorsitzende Matthias Leißner, zu Recht als „Werbung für den Tischtennissport“ wahrgenommen haben. Doch nichts ist im Topsport so vergänglich wie der Erfolg, und nun, am Samstag und Sonntag, müssen die Hessinnen zwei extrem schwierige Auswärtspartien in Kolbermoor und Dachau über die Bühne bringen, ohne gar zu viele Federn zu lassen.
Extrem anspruchsvolle Aufgaben also für den Liganeuling aus der Gründaustadt. Schließlich kreuzt man die Klingen mit zwei der namhaftesten Tischtennisklubs Deutschlands, die Jahr für Jahr zur Elite der Liga zählen. Zudem sind beide personell hochkarätig bestückt. Sally Moyland und ihre Teamkolleginnen werden sich in Topform präsentieren müssen, um – wie angestrebt – auf diesem Niveau Gegenwehr leisten zu können.
Die TGL-Asse werden mit einem kleinen Tross aus Trainern, Vorstandsmitgliedern und Fans in Privat-PKWs lange auf der Autobahn unterwegs sein, wobei das für die Spielerinnen gar nicht so stressig werden dürfte, sind sie es als um die halbe Welt reisende Profisportler doch gewöhnt, auf solchen Fahrten zu entspannen und ihre Mitte zu finden. 460 Kilometer sind nach Kolbermoor zurückzulegen, von dort geht es weiter nach Dachau, das sind weitere 95 Kilometer. Am Sonntagabend fährt man dann nach getaner Arbeit zurück in den Main-Kinzig-Kreis, nochmals rund 390 Kilometer, alles in allem schlappe 950 Kilometer.
So herausfordernd die Aufgaben auch sein mögen, man tritt die lange Reise keineswegs an, um in Oberbayern das Opferlamm zu geben, sondern möchte munter dagegenhalten und gegebenenfalls sogar etwas Zählbares mitnehmen. Das Selbstbewusstsein ist durch die gelungene Premiere gegen Weil vor fast 300 begeisterten Fans gewachsen, man fühlt sich keineswegs als potenzieller Punktelieferant, egal gegen wen man anzutreten hat.
Schon direkt nach dem 6:2 gegen Weil hatte Spielertrainerin Sonja Roggenhofer verschmitzt lächelnd gesagt: „Nun geht es also nach Bayern, das wird gewiss anspruchsvoll. Wir wollen aber auch da gut aussehen und wenigstens mit einem Punkt zurückkehren.“ In dieselbe Kerbe schlägt auch der Vorstandsvorsitzende Matthias Leißner: „Das Team ist fit und unser Ziel ist es, ein Pünktchen in Bayern mit nach Hause zu bringen. Damit wären wir schon zufrieden.“
Die Momentaufnahme der Tabelle nach dem ersten Spielwochenende hatte Leißner natürlich gefallen, der schelmisch lächelnd formuliert hatte: „Wir sind der erste Tabellenführer der Bundesliga in der Saison 2026/27. Das hat schon was und so könnte es gerne weitergehen.“ Als Realist natürlich im Wissen, dass es so eben nicht weitergehen wird und sich am erklärten Saisonziel Klassenerhalt nichts geändert hat.
Da sich die TGL – wie übrigens auch „Vorgänger“ Langstadt sieben Jahre lang konsequent – nicht zur Aufstellung äußert (Leißner: „Bitte nicht nach der Aufstellung fragen, dazu wie immer kein Kommentar“), wissen wir nicht, ob die gegen Weil verletzungsbedingt fehlende Schwedin Matilda Hansson inzwischen an Bord ist und in Bayern spielen kann. Einstweilen rechnen wir daher eher mit der Aufstellung vom letzten Sonntag, also mit Sally Moyland, Sophia Klee, Lorena Morsch und Sonja Roggenhofer.
Kolbermoor stand letzte Saison Millimeter vor dem standesgemäßen Einzug in die Play-offs, wurde aber auf der Ziellinie noch von den Weinheimerinnen abgefangen, die eine furiose Rückrunde spielten. Das soll dem Team um die mit ihren 20 Jahren bereits regelrecht berühmte Annett Kaufmann nicht noch einmal passieren. Dementsprechend hat man den Kader verstärkt, dem nun elf Spielerinnen angehören, vier davon allerdings Asiatinnen sowie eine Afrikanerin, von denen eben immer nur eine spielen darf. Kaufmann ist die aktuelle Nummer 42 der Welt. An guten Tagen ist die Kolbermoorer Spitzenspielerin fast unschlagbar und war letzte Saison mit einer 18:4-Bilanz in der Bundesliga erfolgreich.
Topmotiviert sind die Bayern letzten Sonntag in die Runde gestartet und haben vor heimischer Kulisse gleich einmal dem Rekordmeister und Titelfavoriten Berlin mit einem 6:4 beide Punkte abgeknöpft – nach einem 0:2 in den Doppeln war man zu großer Form angelaufen und hatte dem renommierten Gegner nur noch zwei Einzel überlassen. Hinter Spitzenspielerin Kaufmann performte die 21-jährige Taiwanerin Chen Chi-Shiuan im vorderen Paarkreuz überzeugend. Wenig spricht dagegen, dass die Asiatin auch gegen Langenselbold auflaufen wird. Hinten könnten die Russin Alina Zavarykina, die Serbin Tijana Jokic oder die junge Luxemburgerin Enisa Sadikovic zum Einsatz kommen.
Kolbermoors Cheftrainer Dr. Michael Fuchs hat, abgesehen vom erhofften zweiten Heimsieg, einen Wunsch, denn die 150 Zuschauer vom Berlin-Spiel waren einigermaßen akzeptabel, angesichts der tollen Partie und des renommierten Gegners hätten es jedoch noch einige mehr sein können: „Ich würde mich auch freuen, wenn uns am Samstag noch mehr Zuschauer in der B2X-Arena unterstützen würden, da man den Heimvorteil wirklich nicht unterschätzen darf. Wie man letzte Woche gesehen hat, werden alle mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen und großartiges Tischtennis erleben!“.
Wer es partout nicht in die Arena schafft, sollte wenigstens die Chance nutzen, sich das Spiel gegen Langenselbold im Livestream anzuschauen, der auf dem YouTube-Kanal des Gastgebers zu finden sein wird: https://www.youtube.com/live/U6Nm4vL9c8Q?si=7TgWbQtZVYmjze9c.
TuS Fürstenfeldbruck – SV DJK Kolbermoor (Sonntag, 12 Uhr)
Sie sind gekommen, um zu bleiben. Nach einem am Ende nervenaufreibenden Kampf um die Zweitliga-Meisterschaft stand der TuS Fürstenfeldbruck nach makelloser Rückrunde schließlich einen Punkt vor dem stärksten Rivalen Engelbostel-Schulenburg und sicherte sich den diesmal wirklich begehrten Aufstiegsplatz.
Nachdem die erste Ligapremiere am vergangenen Sonntag in Langenselbold eine rundum gelungene war und sich der Debütant stark und erfolgreich präsentierte, steigt nun also auch der zweite Neuling in die Punktrunde ein und hätte gewiss nichts dagegen einzuwenden, mit einer ähnlichen Galavorstellung aufzutrumpfen. Doch der Gegner ist hochkarätig und hat gerade den Titelverteidiger geschlagen. Es ist ein Derby – ein ganz neues, taufrisches Bayern-Derby, eines von ab sofort drei Bayern-Derbys pro Halbrunde – und somit besonders attraktiv.
Trainerin Sandra Peter unterstrich schon vor Saisonbeginn: „Unser großes Ziel wird sein, dass wir uns in der 1. Bundesliga halten können. Wir wollen versuchen, mit Team- und Kampfgeist unser Bestes rauszuholen, um den Abstieg zu vermeiden.“
Die neuformierte Mannschaft lässt einiges erwarten: „Ich denke, unser Team wird sehr gut harmonieren. Mit Franziska Schreiner und Chantal Mantz, aktuelle und ehemalige deutsche Nationalspielerinnen, sind zwei bestens bekannte bayerische Spielerinnen zurück in die Heimat gewechselt, was das Motto unseres Vereins, auf bayerische Spielerinnen zu setzen, widerspiegelt und beiderseits zusätzliche Motivation bringt. Auf der Position eins werden sich die Taiwanesin Huang Yu-Chiao und die Inderin Yashaswini Deepak Ghorpade abwechseln und auf Position vier wird die Ukrainerin Iryna Motsyk spielen, die bereits seit sechs Jahren bei uns spielt und in der 2. Bundesliga jeweils zu den besten Spielerinnen im vorderen Paarkreuz zählte.“ Peter weiter: „Das wird unsere Stamm-Mannschaft sein. Jedoch sollen auch unsere „Eigengewächse“ und Nachwuchsspielerinnen, wenn möglich, zum Einsatz kommen. Auf jeden Fall freuen wir uns riesig auf die neue Herausforderung 1. Bundesliga!“.

Sechs Jahre erfolgreiche Zweitligaspielerin in Fürstenfeldbruck und nun im Oberhaus angekommen: Iryna Motsyk (Foto: Dr. Stephan Roscher).
Huang Yu-Chiao hat pikanterweise letzte Saison noch im Kolbermoorer Dress aufgeschlagen und einige sehr gute Matches abgeliefert. Zweifellos eine hochkarätige Verstärkung. Auch der restliche Kader scheint gut, ausgewogen und durchaus ligatauglich besetzt zu sein.
Ja und jetzt geht es los, am Sonntag um 12, also zu ungewöhnlich früher Zeit. Nicht so tragisch für Kolbermoor, denn Fürstenfeldbruck liegt zwar nicht gerade vor der Haustür, die 110 Kilometer sind aber recht locker zu schaffen.
„Wir freuen uns schon sehr auf Sonntag und es laufen die letzten Trainingseinheiten und organisatorischen Vorbereitungen“, sagte Sandra Peter am Donnerstag. „Wir starten am Freitag mit einem Freundschaftsspiel unserer ersten und zweiten Damenmannschaft gegen die Oberliga-Herren aus Haiming. Am Samstag spielen unsere zweiten Damen in der 3. Bundesliga zu Hause und am Sonntag folgt dann die Krönung: Unser erstes Punktspiel in der 1. Bundesliga. Und das gleich gegen Kolbermoor mit dem großen „Zugpferd “ Annett Kaufmann.“ Ein Sonntagsspaziergang verspricht das nicht zu werden, wohl aber ein interessantes, spannendes Punktspiel: „Wir glauben, das wird eine erste große Herausforderung, sowohl sportlich als auch organisatorisch“, unterstreicht die Trainerin. „Wir rechnen mit circa 150 Zuschauern, es dürfen aber auch gerne mehr kommen. Ansonsten hoffen wir einfach, gut in der Liga anzukommen und auf eine Menge Spaß im Team.“
Kolbermoors Cheftrainer Dr. Michael Fuchs betont: „Für mich sind sowohl Langenselbold als auch Fürstenfeldbruck nicht die Mannschaften, gegen die man sozusagen punkten “muss”. Beide Teams sind gut besetzt und haben erfahrene Bundesligaspielerinnen an Board. Deshalb werden beide Spiele ganz und gar keine Selbstläufer und eine Art “Punktegarantie” gibt es auf keinen Fall.“ Man schaue daher eher auf die eigene Performance: „Ich will, dass meine Spielerinnen den Schwung aus dem ersten Spiel mitnehmen, eventuell in den Doppeln nochmal ein bisschen draufpacken und dann haben wir sicher auch Chancen auf Punkte. Aber wir dürfen beide Gegner auf keinen Fall unterschätzen und die Spiele nicht auf die leichte Schulter nehmen.“
TTC 1946 Weinheim – ESV Weil (Sonntag, 14 Uhr)
Auch wenn Weinheim und Weil am Rhein „schlappe“ 260 Kilometer auseinanderliegen, ist es doch ein Derby, ein Baden-Württemberg-Derby, ein Derby Südwestbaden vs. Nordbaden. In der Vergangenheit durchaus mit interessanten Duellen, bei denen auch der Außenseiter aus dem Dreiländereck bisweilen recht gut aussah.
Diesmal stehen die Zeichen indes nicht so günstig für die Weilerinnen. Deren Abteilungschefin Doris Spiess erläutert die Gründe: „Beim Derby in Weinheim sind wir leider wieder nicht komplett. Zum Fehlen von Hoi Man Karen Lee wegen der Asienspiele kommt auch noch der Ausfall von Kornelija Riliskyte. Sie nimmt an den Nordeuropäischen Meisterschaften teil. Wir werden da wohl mit Ersatz antreten müssen. Schade für das Derby, aber ich denke, Weinheim ist ohnehin haushoher Favorit.“
Ievgeniia Sozoniuk, Andrea Pavlovic und Lea Lachenmayer dürften von der Aufstellung des Langenselbolds-Spiel verfügbar sein und sind vermutlich für den Sonntag gesetzt. Die Partie in Hessen ging mit 2:6 auf dem Papier zwar deutlich verloren, im tatsächlichen Verlauf war sie aber durchaus eng und umkämpft.
Der Blick beim TTC 46 Weinheim – letzte Saison nach bescheidener Vorrunde noch gut in die Gänge gekommen und auf den letzten Drücker noch in die Play-offs eingezogen, zudem stieß man ins Pokalfinale vor – ist, der Qualität des neuen Kaders geschuldet, nach oben gerichtet.
Dabei hat der Verein nun im oberen Leistungsbereich ein geradezu sensationelles Niveau erreicht. Die erste Mannschaft könnte, ja sollte oben in der nationalen Eliteliga mitspielen, die „Zweite“ ist in die 2. Bundesliga aufgestiegen und die „Dritte“ ist nunmehr, ebenfalls durch Aufstieg, Drittligist.
„Wir wagen schon ein kleines Abenteuer mit drei Teams in den Ligen eins bis drei. Alles ist neu, Organisation, Team und so weiter“, bekundet Macher und Manager Christian Säger. „Aber gerade die 2. Bundesliga ist für uns nicht unwichtig in Bezug auf die Förderung junger Talente mit der Möglichkeit, dann 1. Bundesliga spielen zu können. Elisa Nguyen und Lotta Rothfuß sind hier beispielhaft zu nennen.“
Säger kommt zur Erstliga-Truppe: „Unser Team eins ist namentlich für die 1. Bundesliga gut aufgestellt, wie immer wird die Frage sein, wer an den Wochenenden jeweils zur Verfügung steht. Saisonziel ist ganz klar das Erreichen der Play-offs.“ Man hat sich gezielt verstärkt: „Mit Orawan Paranang aus Langstadt haben wir eine sehr gute Spielerin für das vordere Paarkreuz dazu bekommen, genau so mit Qi Shi aus Bingen für hinten. So sind wir mit den weiteren Spielerinnen wie Yuan Wan, Chien Tung-Chuan, Veronika Matiunina und Elisa Nguyen recht flexibel. Weiterhin wird dann auch noch Solomiya Yaremchuk – frühere Brateyko – nach Ihrer Babypause früher oder später dazustoßen.“
Und am Sonntag kann man erstmals zeigen, wie gut man tatsächlich ist. Doch tags zuvor wird auch schon einiges in Weinheim los sein: „Wir haben am Samstag unsere Teamvorstellung mit den Sponsoren. Danach gemeinsames Training.“ Säger zur Auftaktpartie: „Erstes Heimspiel der Saison 26/27. Das wird eine Standortbestimmung werden. Gegen Weil muss man immer 100 Prozent geben, damit die Punkte an der Bergstraße bleiben können. Wir hoffen auf einen tollen Start in die Saison. Wir wollen mit jedem Spiel unserem Ziel, dem Erreichen der Play-offs, einen Schritt näherkommen.“
TSV Dachau 65 – TG Langenselbold (Sonntag, 14 Uhr)
Teil zwei des Langenselbolder Bayern-Trips und gewiss nicht leichter als Teil eins. Schließlich muss man beim Vizemeister der Saison 2025/26 in Dachau seine Aufwartung machen, der Ende Mai dieses Jahres erst in den beiden Finalspielen von Berlin gestoppt werden konnte.
Die Oberbayern werden frisch und ausgeruht in ihr erstes Saisonspiel gehen, während die Langenselbolderinnen vermutlich schon am Vortag in Kolbermoor einiges an Kräften gelassen haben werden. Mit der 33-jährigen Antitop-Spezialistin Sabine Winter kann Dachau die Weltranglisten-Neunte und derzeit wohl beste Spielerin Deutschlands in den Ring schicken. Winters Bilanz im Spitzenpaarkreuz lautete zuletzt 15:4. Sogar noch minimal besser (16:4) schnitt die Nummer zwei ab: Die südkoreanische Abwehrspielerin Seoyoung Byun zieht mit ihrer extremen Sicherheit vielen Gegnerinnen den Zahn. Die Nummer drei ist das 16-jährige deutsche Toptalent Koharu Itagaki, während an Vier die Kroatin Dora Cosic gemeldet ist, die letzte Saison beim TSV debütierte, von Spiel zu Spiel immer besser wurde und am Ende mit einer 10:3-Bilanz im hinteren Paarkreuz glänzte.

Sophia Klee und Sally Moyland haben gegen Weil im Doppel glänzend harmoniert und könnten auch am Wochenende erste Wahl bei Langenselbold sein (Foto: Dr. Stephan Roscher).
Der Cheftrainer von Dachau, Alexander Yahmed, hat bereits bekundet, dass man den Saisonauftakt der Gründaustädter genau verfolgt habe, den Gegner sehr ernst nehme und mit spannenden, umkämpften Matches rechne. Von daher dürfen die Gäste aus Hessen also nicht darauf hoffen, den Nobody-Status zu erhalten und unterschätzt zu werden.
„Es ist schwer einzuschätzen, Langenselbold ist eine kompakte, gute Mannschaft“, meint Yahmed. „Sie hatten schon ein Spiel und obwohl sie nicht in Topaufstellung waren, haben sie ganz locker gewonnen, das zeigt schon, welches Level in der Mannschaft steckt. Wir werden versuchen, unser Heimspiel zu gewinnen, was nicht einfach ist, aber trotzdem wollen wir gerade daheim immer super performen. Ich denke, sie stehen sehr gut gegen uns und freue mich auf ein enges und umkämpftes Spiel.“
Beitragsbild ganz oben: Antitop-Queen Sabine Winter will mit Dachau einen reibungslosen Saisonstart bewerkstelligen und gegen Liganeuling Langenselbold die ersten beiden Punkte einfahren (Archivfoto: Dr. Stephan Roscher).
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