Der TuS Bad Driburg hofft auf ein Wunder

Von at|Februar 23, 2018|Ettu-Cup, Home, Vereinsnews|0 Kommentare

Tischtennis: Im Rückspiel der Europa League benötigt der TuS Bad Driburg nach der Auswärtsniederlage im russischen Taganrog einen klaren Sieg zum Einzug ins Halbfinale

Bad Driburg. „Es wird ganz schön schwer“, meint Franz-Josef Lingens, Manager des Bundesligisten TuS Bad Driburg, vor dem entscheidenden Rückspiel im Viertelfinale des ETTU-Cups. Nach dem verlorenen Hinspiel im russischen Taganrog darf sich der TuS Freitagabend, 23. Februar, eigentlich keine Niederlage in den Partien erlauben. Ein 3:0-Sieg erscheint nur die Lösung zum Weiterkommen ins Halbfinale zu sein, zumal das Satzverhältnis mit 5:11 aus dem letzten Spiel keine besonders guten Voraussetzungen sind. Das Spiel beginnt am Freitag um 19 Uhr in der Großturnhalle am Krähenhügel.

Die starken Russinnen mit Olga Vorobeva, Valentina Sabitova und Elena Troshneva mit ihren Teamangehörigen werden in Düsseldorf abgeholt und „im Rahmen eines Sponsorings im gräflichen Hotel untergebracht“, so Lingens. In welcher Reihenfolge am heutigen Abend TMK-Tagmet Taganrog sein Team aufstellt, ist genauso spannend und spielentscheidend wie auf Seiten der Badestädterinnen. In Russland hatte der TuS Nina Mittelham, seine zurzeit stärkste Spielerin, wegen einer leichten Erkrankung nur an Platz zwei aufgestellt. Als erste an der Platte konnte Mittelham das Auftaktmatch gewinnen, kam aber wegen der weiteren drei Niederlagen durch Sarah de Nutte und Elena Waggermayer nicht mehr zu einem zweiten Einsatz. „Das ist dumm gelaufen, aber hinterher ist man immer schlauer“, erklärte dazu Lingens. Für Elena Waggermayer wird die 14-jährige Sophia Klee als Dritte neben Nina Mittelham und Sarah De Nutte diesmal an den Start gehen. In welcher Reihenfolge, das wird erst kurz vor dem Spiel entschieden. De Nutte muss sich nach ihren im Hinspiel klar verlorenen Spielen, egal auf welcher Position sie eingesetzt wird, erheblich steigern. Auch die 14-jährige Klee muss ihr bestes Tischtennis spielen, um die Chancen zu wahren. „Es wird schwer gegen die Russinnen, denn alle drei Gegnerinnen sind sehr stark. Vielleicht schaffen wir das Wunder“, so Manager Franz-Josef Lingens mit dem Versprechen, noch einmal alles zu geben. Mit der Unterstützung vieler heimischer Fans, der internationalen Atmosphäre mit Nationalhymne und dem Einlaufen mit Kindern an der Hand hofft Lingens auf den Zündfunken eines spielerischen Feuerwerks zu Gunsten seiner Spielerinnen. „Wir hoffen auf viele Fans, die unsere Mannschaft anfeuern“, so der erfolgreiche Manager.

Zusagen für die neue Saison

Für die neue Saison hat der TuS bereits drei Zusagen. Im oberen Paarkreuz bleibt die 25-jährige Sarah De Nutte dem TuS treu und geht somit in ihre fünfte Saison in Bad Driburg.
Im unteren Paarkreuz haben sowohl Nadine Bollmeier als auch Sophia Klee ihr Ja gegeben.
Bollmeier kam durch ihre Schwangerschaft nur zu einem Pokaleinsatz. Die 36-jährige ist seit vergangenen Sonntag Mutter der kleinen Mara.
„Ich freue mich, dass alle drei zugesagt haben. Mit Nina Mittelham und den anderen bin ich ebenfalls noch in Gesprächen“, teilte Manager Franz-Josef Lingens auf der Internetseite des TuS mit.
Den Auftakt der Europameisterschaften 2018/2019 bestreitet die Damen-Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes in Dessau mit Sabine Winter (Kolbermoor), Yuan Wan (Bingen) und Nina Mittelham.
Damen-Bundestrainerin Jie Schöpp nominierte das Trio für die erste Begegnung der Stufe 1 am Dienstag, 27. Februar, gegen Aserbaidschan.

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