Champions League: ttc berlin eastside klarer Favorit im ersten Gruppenspiel

Von Autor|Oktober 10, 2018|champions league|0 Kommentare

Freitag, 19.00 Uhr: ttc berlin eastside – UCAM Cartagena TM

Am kommenden Freitag fällt der Startschuss zur European Champions League Women 2018/19. Als einziger Bundesligist ist der ttc berlin eastside im Feld der zwölf Teilnehmer vertreten und hat sich eine Menge vorgenommen. Minimalziel der Berlinerinnen ist das Erreichen des Halbfinales, doch eigentlich strebt man mehr an. Zunächst einmal geht man als klarer Favorit in die Gruppenphase. In Gruppe B dürften im Normalfall weder das Team aus dem spanischen Cartagena noch die Truppe aus dem französischen Étival-Clairefontaine dem renommierten deutschen Vertreter das Wasser reichen können.

Auftaktgegner des hochkarätig besetzten Hauptstadtklubs am Freitagabend ist der spanische Meister UCAM Cartagena (Frauensporthalle im Freizeitforum Marzahn, 19 Uhr). Der Ex-Verein von Neuzugang Matilda Ekholm hat interessante Spielerinnen im Kader, dürfte aber an Qualität nicht annähernd an den dreimaligen Triple-Gewinner heranreichen.

Bekannteste Spielerin ist die Weltranglisten-56. Maria Xiao, die man als häufigen Trainingsgast in Berlin gut kennt. Mit der Chinesin Xi Liu steht eine relativ unbekannte, aber spielstarke Chinesin im Aufgebot. Komplettiert wird das Team durch Victoria Lebedeva (Russland), Silvia Erdelyi (Serbien) und Lorena Gomez-Vazquez (Spanien).

eastside hat fast den gesamten Kader zur Verfügung, lediglich Gu Yuting, prominente chinesische Neuverpflichtung eigens für die europäische Königsklasse, kann aufgrund muskulärer Probleme noch nicht zum Einsatz kommen.

Natürlich will man vor heimischer Kulisse den ersten Sieg einfahren – und die Chancen stehen nicht schlecht. „Wir werden mit der stärkst möglichen Besetzung ins Rennen gehen“, sagt Trainerin Irina Palina. „Konkret heißt das, dass sich unsere Fans auf Matilda Ekholm, Georgina Pota und natürlich unsere frischgebackene Doppel-Europameisterin Nina Mittelham freuen dürfen. Wer an welcher Position spielen wird, entscheide ich wie immer erst kurz vor Spielbeginn.“

Zusätzlich stehen noch Shan Xiaona und Katrin Mühlbach im Aufgebot der viermaligen Champions-League-Siegers, werden jedoch am Freitag noch nicht zum Einsatz kommen, sofern nicht etwas Außergewöhnliches passiert. Shan weist nach der Geburt ihrer Tochter noch Trainingsrückstand auf, soll aber in den nächsten Bundesliga-Spielen ihr Comeback feiern.

„Alles andere als ein Sieg gegen Cartagena wäre überraschend“, so eastside-Manager Andreas Hain. „Wir gehen als klarer Favorit ins Spiel und dieser Rolle wollen wir auch mit einem klaren Sieg gerecht werden.“

 

Beitragsbild: Georgina Pota, aktuelle Nummer 28 der Welt, ist gegen Cartagena für die Stammformation gesetzt.

Text & Foto: Dr. Stephan Roscher

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