Champions League: eastside will auch in Nordfrankreich nichts anbrennen lassen

Von Autor|Oktober 21, 2019|champions league|0 Kommentare

Dienstag, 19.00 Uhr: CP Lyssois Lille Métropole – ttc berlin eastside

Der ttc berlin eastside ist nicht nur deutschlandweit sondern auch europaweit die Mannschaft der Stunde. Jedesmal, wenn man bisher an die Tische ging, stand die Null – und zwar beim jeweiligen Gegner. Sechsmal bereits. Dreimal in der Bundesliga, zweimal im Pokal und einmal in Europas Königsklasse. Am 13. September wurde nämlich auch das erste Gruppenspiel gegen den spanischen Vertreter Girbau-Vic TT mit 3:0 gewonnen. Eine Wahnsinnsbilanz und die soll sich nach Möglichkeit auch am Dienstagabend in der zweiten Partie der Hauptstädterinnen im nordfranzösischen Lys-Lez-Lannoy, zum Verwaltungsbezirk Lille gehörend, fortsetzen.

Lyssois hat noch kein Spiel absolviert und ist folglich nicht so leicht einzuschätzen, an den amtierenden Deutschen Meister und viermaligen Champions-League-Sieger reicht man qualitativ aber zweifellos nicht heran. Die ungarische Weltranglisten-59. Dora Madarasz ist die Nummer eins. Vor ihr müssen die eastside-Asse auf der Hut sein, denn die 27-Jährige schlägt an guten Tagen bisweilen  höher einzuschätzende Gegnerinnen. Die Serbin Andrea Todorovic, ebenfalls 27 Jahre alt, die auch schon in Deutschlands 2. Bundesliga aufgeschlagen hat, ist die Nummer zwei. Aktuell ist sie die Nummer 130 der Welt. Zum Stamm zählt auch die Thailänderin Tamolwan Khetkhuan (WRL Platz 464).

„Wir werden in nahezu bester Aufstellung sein – Bernadette Szöcs, Fu Yu, Nina Mittelham und Xiaona Shan stehen zur Verfügung – und streben den zweiten Gruppensieg an“, lässt eastside-Manager Andreas Hain keinen Zweifel aufkommen. „Wenn wir wieder 3:0 gewinnen können, umso besser. Jede Spielerin der Franzosen ist im Prinzip schlechter als jede von uns. Das ist natürlich noch keine Garantie für ein 3:0. Auf jeden Fall streben wir einen klaren Sieg an.“

Text & Foto Shan Xiaona: Dr. Stephan Roscher

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