Champions League: Berlin ohne Illusionen

Von Autor|April 5, 2018|champions league|0 Kommentare

Gegen Bursa auf verlorenem Posten: Berlins Spieler-Trainerin Irina Palina (Foto: Steyer)

05.04.2018 (redaktion) Für den ttc berlin eastside steht der Abschied aus der Champions League der Damen bevor. In das Halbfinal-Rückspiel am Freitag gegen das türkische Spitzenteam Bursa Büyüksehir Belediyespor geht der Titelverteidiger nach der deutlichen 0:3-Niederlage im Hinspiel ohne jegliche Illusionen.

„Natürlich wollen wir uns vor unserem eigenen Publikum in der Champions League noch einmal so gut wie möglich präsentieren, aber realistisch betrachtet haben wir wohl keine Chance“, meint Berlins Präsident Alexander Teichmann zur denkbar ungünstigen Ausgangsposition des deutschen Meisters.

Tatsächlich erscheint einzig ein achtbarer Abgang von der internationalen Bühne für das Team von Spieler-Trainerin Irina Palina als erreichbares Ziel. Zu klar war das Hinspielergebnis (3:9 Sätze), und zu groß weiterhin sind die Personalprobleme der Berliner. „Man kann von Irina nicht wirklich erwarten, dass sie, egal an welcher Position sie sich aufstellen wird, ein Spiel gewinnen kann“, macht Teichmann die voraussichtliche Überflüssigkeit von Rechenspielen für ein „Wunder“ selbst bei Erfolgen von Georgina Pota und Shiho Matsudaira in ihren Auftakteinzeln deutlich.

Zumal Teichmann seine Mannschaft auch ohne die personellen Schwierigkeiten gegen Bursa nicht automatisch in der Favoritenrolle gesehen hätte. „Bursa ist schon eine außergewöhnlich starke Mannschaft“, betont der Vereinschef auch schon ein wenig zum Trost für das absehbare Ende der internationalen Saison grundsätzlich die Qualität des Teams von Europameisterin Hu Melek und Top-15-Spielerin Lee Ho Ching, „dagegen wäre für uns ein Spiel auch in Bestbesetzung kein Selbstgänger geworden.“

Diesen Beitrag teilen: