Hessisches Tischtennis-Märchen geht zu Ende: TSV Langstadt zieht sich aus dem Profi-Tischtennis zurück
Der TSV Langstadt, aktueller Tabellendritter der 1. Bundesliga Damen und gerade erst bei den B2X Finals in Kolbermoor bis ins Halbfinale gekommen, zieht sein Team nach der Saison zurück. Ebenso die 2. Mannschaft, die in der 2. Bundesliga aufschlägt. Eine trautige Nachricht, nicht nur für die Fans des TSV Langstadt. Nachfolgend die entsprechende Pressemitteilung des Vereins vom heutigen Tag.
Eine Ära geht zu Ende !
Nach zwölf Jahren in den höchsten deutschen Ligen, davon zuletzt sieben Jahre in der 1. Bundesliga, wird der TSV Langstadt am Ende der Saison seine beiden Bundesligamannschaften aus dem Leistungssport zurückziehen.
Das Tischtennis-Märchen, das unseren kleinen Verein deutschlandweit bekannt gemacht hat, geht damit zu Ende.
Grund für den Rückzug sind die enormen Aufwände, die mit dem Betrieb in den Bundesligen verbunden sind. Diese Aufwände wurden über die gesamte Zeit von sehr wenigen ehrenamtlich tätigen Personen bewältigt.
Wir sind uns bewusst, dass diese Mitteilung für unsere vielen Fans eine sehr traurige Nachricht ist.
Sie haben die Spiele für unsere Teams und die gegnerischen Mannschaften immer zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht, was uns immer in freudiger Erinnerung bleiben wird.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die den TSV auf dem so erfolgreichen Weg begleitet haben.
Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren für die tolle Unterstützung, ohne die Leistungssport über eine so lange Zeit nicht möglich gewesen wäre.
Unsere Teams möchten in der anstehenden Rückrunde nochmals tollen Tischtennissport zeigen und alles geben, um einen versöhnlichen Abschluss der Bundesliga-Geschichte des TSV Langstadt zu schreiben.
Mit sportlichen Grüßen
Beitragsbild: Der TSV Langstadt hat Tischtennisgeschichte geschrieben und durfte in sieben Jahren viele Siege in der 1. Bundesliga Damen bejubeln. Nun geht diese Ära zu Ende. Foto von 2021 nach einer gewonnenen Bundesligapartie, v.l. Chantal Mantz, Petrissa Solja, Tanja Krämer, Franziska Schreiner (Archivfoto: Dr. Stephan Roscher).